Aktuelle Situation

Die aktuelle Situation in der Stadt Lahr sieht im Augenblick so aus: An insgesamt vier Standorten in der Stadt gibt es Gemeinschaftsunterkünfte (GU). Derzeit leben dort insgesamt 200 Geflüchtete. Hinzu kommen zehn UMA (unbegleitete minderjährige Ausländer), die auf dem Langenhard betreut werden. Insgesamt 335 Geflüchtete sind der Stadt vom Landratsamt im Jahr 2018 für die Anschlussunterbringung in privaten Unterkünften zugewiesen worden. Zählt man alle in Lahr lebenden Geflüchteten zusammen, auch jene, die selbst eine Wohnung gefunden haben, kommt man auf die Zahl von 1150.

Die Unterbringung von Flüchtlingen hatte mit einem Wohnheim in der Geroldsecker Vorstadt angefangen, heute gibt es dort drei Häuser, zwei in der Geroldsecker Vorstadt, eines in der Willy-Brandt-Straße.

Im Herbst 2015 kamen angesichts der dramatisch steigenden Flüchtlingszahlen Schlag auf Schlag weitere Unterkünfte hinzu. Übergangsweise hatte das Landratsamt sogar zwei kreiseigene Turnhallen mit Flüchtlingen belegt, die Halle beim Integrierten Beruflichen Gymnasium und die Ortenauhalle.

Aktuelle Sitation
Im Containerdorf auf dem Flugplatz finden bis zu 339 Asylbewerber eine Unterkunft. – Foto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Menschen in Containern

Dann wurden ersatzweise zwei Container-Heime in der Tramplerstraße und im Mauerweg geschaffen sowie das große Container-Dorf auf dem Flugplatz. Die Unterkunft im Mauerweg ist im September 2016 aufgegeben worden.

Kleinere Standorte sind der ehemalige katholische Kindergarten in Sulz in der Kähnermatt und die Marie-Juchacz-Straße. Dieser Standort ist Ende März 2017 aufgegeben worden. Ein weiterer Container-Standort in der Tramplerstraße wird seit August 2017 nicht mehr bewohnt. Das Container-Dorf auf dem Flugplatz ist im September 2018 geschlossen worden.


Über die Situation im Containerdorf auf dem Flugplatz hat die Lahrer Zeitung Anfang Februar 2018 berichtet.

Weitere Informationen zum Thema Anschlussunterbringung gibt es hier.