Aktuelle Situation

Die aktuelle Situation in der Stadt Lahr sieht im Augenblick so aus: An drei  Standorten in der Geroldsecker Vorstadt gibt es Gemeinschaftsunterkünfte (GU). Derzeit leben dort rund 200 Geflüchtete. Für das Jahr 2019 sind der Stadt Lahr vom Landratsamt 113 Personen für eine  Anschlussunterbringung in privaten Wohnungen zugewiesen worden. Etwa 80 von ihnen sind noch ohne eigene Wohnung. Zählt man alle in Lahr lebenden Geflüchteten zusammen, auch jene, die selbst eine Wohnung gefunden haben, kommt man auf die Zahl von ungefähr 1200.

Die Unterbringung von Flüchtlingen hatte mit einem Wohnheim in der Geroldsecker Vorstadt angefangen, heute gibt es dort drei Häuser, zwei in der Geroldsecker Vorstadt, eines in der Willy-Brandt-Straße.

Im Herbst 2015 kamen angesichts der dramatisch steigenden Flüchtlingszahlen Schlag auf Schlag weitere Unterkünfte hinzu. Übergangsweise hatte das Landratsamt sogar zwei kreiseigene Turnhallen mit Flüchtlingen belegt, die Halle beim Integrierten Beruflichen Gymnasium und die Ortenauhalle.

Aktuelle Sitation
Im Containerdorf auf dem Flugplatz finden bis zu 339 Asylbewerber eine Unterkunft. – Foto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Menschen in Containern

Dann wurden ersatzweise zwei Container-Heime in der Tramplerstraße und im Mauerweg geschaffen sowie das große Container-Dorf auf dem Flugplatz. Die Unterkunft im Mauerweg ist im September 2016 aufgegeben worden.

Kleinere Standorte sind der ehemalige katholische Kindergarten in Sulz in der Kähnermatt und die Marie-Juchacz-Straße. Dieser Standort ist Ende März 2017 aufgegeben worden. Ein weiterer Container-Standort in der Tramplerstraße wird seit August 2017 nicht mehr bewohnt. Das Container-Dorf auf dem Flugplatz ist im September 2018 geschlossen worden. Es steht im Augenblick leer.


Über die Situation im Containerdorf auf dem Flugplatz hat die Lahrer Zeitung Anfang Februar 2018 berichtet.

Weitere Informationen zum Thema Anschlussunterbringung gibt es hier.