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Keine Angst vor dem Ramadan

Ein syrischer Journalist, der 2015 mit seiner Familie nach Deutschland floh, versucht, den Einheimischen die Angst vor dem Ramadan zu nehmen. Vor dem Hintergrund der Zuwanderung vieler Muslime in unser Land nehmen auch die Ressentiments der Menschen zu, die sich durch die wachsende Präsenz der islamischen Kultur bedroht fühlen. Dem will der Autor in der Süddeutschen Zeitung mit seinem Beitrag entgegenwirken.

Kinder, so sagt er zum Beispiel, sollen sich ans Fasten während des Ramadan gewöhnen. Dass sie das Fasten durchhalten, erwarte niemand. Zudem macht er darauf, dass es in seinem Heimatland keine Sonderbehandlung für Fastende gibt. Es sei auch kein Verbrechen nicht zu fasten.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Während des Ramadan wird in der Kantine auf dem Lahrer Flugplatz erst nach Sonnenuntergang gegessen.


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Sommerfest an der Stadtmauer

Beim Sommerfest an der Stadtmauer ist der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr mit einem Eisstand vertreten gewesen. Heiß auf Eis beim Freundeskreis, das war das Motto. Bei dieser Veranstaltung des Mehrgenerationenhauses hat Steffi Kempchen zusammen mit drei syrischen Asylbewerbern den Stand betreut. Später am Nachmittag trat dann noch Herbie Wickertsheim auf den Plan – zusammen mit seinem Flüchtlingschor, darunter etliche Schwarzafrikaner.

Nicht zuletzt deshalb herrschte beim Bürgerzentrum Treffpunkt Stadtmühle, einem der beiden Standorte des Mehrgenerationenhauses, eine Multikulti-Atmosphäre. Die Organisatoren hatten ein Programm für kleine und große Besucher auf die Beine gestellt – mit Kunsthandwerkermarkt, Vorführungen, Spielaktionen, kreativen Angeboten sowie Kaffee und Kuchen. Gegen Abend gab es dann auch noch Speisen vom Grill und Salate.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Herbie Wickertsheim und sein Flüchtlingschor singen beim Fest Songs des King of Pop.


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Deutlich weniger Flüchtlinge

Im ersten Halbjahr sind deutlich weniger Flüchtlinge nach Baden-Württemberg gekommen, schreiben die Stuttgarter Nachrichten. Ihre Zahl sank rapide, andererseits gab es deutlich mehr Abschiebungen von Flüchtenden in ihre Heimatländer.

Von Januar bis Ende Juni haben 22600 Flüchtlinge in den Aufnahmeeinrichtungen des Landes Unterkunft gefunden. Das sind 70 Prozent weniger als im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Die Zahl der Menschen, die in der Ortenau ankommt, nimmt derzeit drastisch ab.


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