Archiv der Kategorie: Pressemitteilung aus dem Ortenaukreis

Neue Internetberatung für Geflüchtete

„Welcome to Baden Württemberg“ heißt die neue  Internetberatung für Geflüchtete und deren Helferinnen und Helfer. Partner dieses neuen Portals sind die Diakonie, der Flüchtlingrat und das Menschenrechtszentrum.

In 15 Kapiteln wird über die einzelnen Schritte im Asylverfahren, rechtliche Grundlagen zur Integration und Unterstützungsmöglichkeiten in Baden-Württemberg informiert. Das Themenspektrum reicht von Informationen zum Asylverfahren, über Hinweise zu Sprache und Bildung bis hin zur Vermittlung von Wissen für besonders Schutzbedürftige.


Titelfoto: Rainer Sturm / pixelio.de

Bei „Welcome to Baden Württemberg“ können sich Flüchtlinge und ihre Helfer umfassend über alle Themen rund ums Asyl informieren.


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Neue Bildungsplattform für Geflüchtete

Im Ortenaukreis ist seit einiger Zeit eine neue Bildungsplattform für Geflüchtete online. Mit ihr wird die Bildungslandschaft für Geflüchtete, aber auch für Neuzuwanderer aus EU-Ländern und aus Drittstaaten transparenter, heißt es in der Pressemitteilung des Landratsamts.

Die neue Plattform enthält Informationen zu Kitas und Schulen, zu Unterstützungsmöglichkeiten bei der Ausbildung, zur Anerkennung von Abschlüssen, zu Integrations- und Sprachkursen ebenso wie zur beruflichen Integration. Weiterführende Informationen und Links zur Orientierung in Deutschland, zu Dolmetscher-Pools oder zur Berufswahl runden das Angebot ab.


Titelfoto: Dieter Schütz / pixelio.de

Die Bildungsplattform informiert über Integrations- und Sprachkurse ebenso wie über die berufliche Integration.


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Containerdorf auf dem Flugplatz wird aufgelöst

Das Containerdorf auf dem Flugplatz wird aufgelöst, und zwar bis Ende September, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Landratsamt und Stadt. Die Containeranlage für Geflüchtete war Ende 2015 auf dem Höhepunkt der Fluchtbewegung in Betrieb gegangen. Angesichts sinkender Flüchtlingszahlen wird sie nun nicht mehr benötigt. Die Unterkunft auf dem Flugplatz war ursprünglich für 531 Personen konzipiert und bot zuletzt Platz für bis zu 337 Menschen.

Bei den aktuell noch 181 auf dem Flugplatz untergebrachten Bewohnern handelt es sich nach Angaben des Landratsamts um Männer aus 16 verschiedenen Nationen, die vorwiegend aus Gambia, Nigeria, Somalia und Togo stammen. Die letzten Bewohner sollen voraussichtlich bis Mitte September ausgezogen sein. Danach werden die Anlage geräumt und die Versorgungseinrichtungen abgebaut. Anschließend erfolgt der Abbau der Container durch die Eigentümerfirma.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Die Containerwohnanlage auf dem Flugplatz, von manchen als Ghetto bezeichnet, ist Ende September Geschichte.


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Wohnungsführerschein kommt gut an

Der Wohnungsführerschein kommt gut an. Das ist eine der Erkenntnisse des Kommunalen Netzwerks Integration. Um über Aktuelles rund um die Zuwanderung im Ortenaukreis zu informieren, lädt das Migrationsamt im Landratsamt dieses Gremium zweimal jährlich zu so genannten dezentralen Raumschaftstreffen ein. Im Fokus des jüngsten Treffens standen laut Pressemitteilung des Landratsamts unter anderem auch die veränderte Situation in den vorläufigen Unterkünften und die Integration der Geflüchteten.

Alexandra Roth, die Leiterin des Migrationsamts, gab zunächst einen Überblick über die Zuwanderungssituation im Ortenaukreis. So seien analog zu Bund und Land auch die Zugänge im Landkreis seit 2016 rückläufig. Während vor zwei Jahren noch fast 4500 Menschen die damals rund 5700 verfügbaren Plätze in den vorläufigen Unterkünften belegten, seien heute nur noch knapp 1200 Personen in kreisweit 15 Standortgemeinden untergebracht.


Titelfoto: Landratsamt Ortenaukreis

Die Akteure des Kommunalen Netzwerks Integration (von links): Ludwig Schuster (Ausländerbehörde), Ingo Kempf (Vernetzungsstelle Bürgerschaftliches Engagement), Alexandra Roth (Leiterin Migrationsamt), Philipp Mattmüller (Asylbewerberleistungen), Natascha Kaiser (Flüchtlingssozialdienst) und Melanie Waldhecker (Untere Aufnahmebehörde)


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Ein besonderer Gottesdienst

In der Lahrer Stiftskirche ist ein besonderer Gottesdienst für Geflüchtete und Ehrenamtliche gefeiert worden. Vorbereitet worden war dieser sogenannte Stärkungsgottesdienst von einem Team aus Ehrenamtlichen und Geflüchteten aus Syrien, Pakistan, Iran und der Bezirksbeauftragten für Flucht und Migration der Evangelischen Erwachsenenbildung Ortenau, Katharina Lindner.

Die Besucherinnen und Besucher wurden dazu angeregt, sich selbst mit der Frage nach ihrer persönlichen Kraftquelle auseinanderzusetzen. Woher nehmen wir unsere Kraft und was ist unsere Hoffnung, die uns durch dieses Leben gehen lässt? Das war die Frage, die den Besuchern des Gottesdienstes gestellt wurde.


Titelfoto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Kraft tanken muss nicht nur der Körper immer wieder, sondern auch die Seele; das war das Ziel des Stärkungsgottesdienstes.


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