Kommunale Arbeitsförderung

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Kommunale Arbeitsförderung (KOA) und Jobcenter ebnen mit dem Projekt Job-Akademie den Weg in das Berufsleben. Gleiches passiert im Zentrum zur beruflichen Integration von Flüchtlingen (ZIF) Migranten. Dabei handelt es sich um eine Kooperation von KOA und Agentur für Arbeit. In beiden Fällen ist der Ansprechpartner der gleiche.

Job-Akademie

Vorrangiges Ziel der Job-Akademie, die es auch in Lahr gibt, ist es, Menschen  durch eine sofortige und intensive Betreuung umgehend wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Der Grundgedanke lautet: „Ihr Job ist es, Arbeit zu finden – unser Job ist es, Sie dabei zu unterstützen.“

Die tatsächliche Arbeit in der Job-Akademie lässt sich unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ zusammenfassen. Die Teilnehmer sollen während der Anwesenheit in der Job-Akademie lernen, selbständig nach offenen Stellen zu suchen und sich adäquat zu bewerben, sei es telefonisch, schriftlich oder per E-Mail.

Unterstützung bekommen die Teilnehmer von den Mitarbeitern der Job-Akademie, die punktuell noch von den Firmenberatern der Kommunalen Arbeitsförderung unterstützt werden. So sind sie bei der Stellenrecherche nicht nur von der Tagespresse und Stellen aus dem Internet abhängig, sondern können auch die guten Kontakte der Firmenberater zur regionalen Wirtschaft nutzen.

Weitere Informationen gibt es hier.

Kontakt

  • Michael Becher, Kommunale Arbeitsförderung, Lange Straße 51, 77652 Offenburg
  • Tel. 0781/805-9329
  • E-Mail: becher.koa@ortenaukreis.de

 

Auf dem Weg in den Beruf ist die Kommunale Arbeitsförderung Flüchtlingen behilflich. – Foto: pixabay.de

 

Zentrum zur beruflichen Integration von Flüchtlingen (ZIF)

Die Kommunale Arbeitsförderung (KOA) des Ortenaukreises – Jobcenter – kooperiert beim ZIF, also bei der Eingliederung von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt, mit der Agentur für Arbeit Offenburg. Ziel dieses Zentrums zur beruflichen Integration von Flüchtlingen ist die räumliche und inhaltliche Verzahnung der verantwortlichen Akteure und ihrer Dienstleistungen, um eine möglichst frühzeitige Integration auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu erreichen.

Um eine langfristige erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt und auch in die Gesellschaft zu erreichen, findet eine enge Abstimmung von KOA und Arbeitsagentur über mögliche Förderprogramme wie zum Beispiel Spracherwerb, berufliche Qualifikation und betriebliche Erprobungen statt.
Die Zuweisung in das Projekt erfolgt für Leistungsberechtigte nach dem AsylbLG durch die Agentur für Arbeit, für Leistungsberechtigte der Grundsicherung nach dem SGB II durch den zuständigen Persönlichen Ansprechpartner.

Zielgruppe sind arbeitsmarktnahe Personen (mindestens 18 Jahre alt, mindestens 8 Jahre Schulbesuch im Heimatland und alphabetisiert aus den Herkunftsländern Eritrea, Irak, Iran, Somalia und Syrien). Der Bezug von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) oder dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) ist Voraussetzung für die Aufnahme in und die Betreuung durch das Zentrum zur beruflichen Integration von Flüchtlingen.

Die ausgewählten Personen werden im Regelfall bis zu sechs Monate nach Abschluss der erforderlichen Integrationsmaßnahmen betreut.

Weitere Informationen über das ZIF gibt es hier und die Badische Zeitung hat ausführlich über die Eingliederung in den Arbeitsmarkt berichtet.

Kontakt

  • Brigitte Kolbe, Kommunale Arbeitsförderung, Lange Straße 51, 77652 Offenburg
  • Tel. 0781/805-9359
  • E-Mail: kolbe.koa@ortenaukreis.de