Vermieten

A

Ablauf beim Mieten

Findet sich ein Vermieter, dessen Brutto-Kaltmiete innerhalb des Mietspiegels liegt, am besten wie folgt vorgehen:

  • Mietbescheinigung gemeinsam mit dem Vermieter ausfüllen. Mietbescheinigungen gibt es beim Job-Center im Erdgeschoss im Gang, in der Auslage (ein Blatt mit zwei Seiten)
  • Die ausgefüllte und unterschriebene Mietbescheinigung dem Betreuer des AnFl im Job-Center persönlich übergeben während der Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, 8 bis 12 Uhr, Donnerstag, 13 bis 18 Uhr. Der Betreuer stellt sofort die beiden „Zusicherungen gem. SGB II“ für die „Kosten der Unterkunft und Heizung“ und die „Mietkaution“ aus.
  • Die beiden Zusicherungen dem Vermieter aushändigen und den Mietvertrag ausfüllen und unterschreiben. (Formalien beim Anmieten einer Wohnung beachten: Mietvertrag genau lesen. Mängelliste beim Einzug erstellen, Stand von Strom und Wasseruhr dokumentieren.)
  • Den Mietvertrag (Kopie) dem Betreuer des AnFl im Job-Center persönlich geben. Die Miete wird dann direkt vom Job-Center überwiesen.
  • Da Wohnungen oft nicht möbliert und ohne Küche vermietet werden, sollte der AnFl den „Antrag auf Gewährung einer einmaligen Leistung“ beim Betreuer im Job-Center stellen (ein Blatt mit einer Seite). Antrag mit Nennung der erforderlichen Einrichtungsgegenstände sorgfältig ausfüllen, unterschreiben und ebenfalls dem Betreuer geben. Was bereits in der Wohnung ist, zum Beispiel ein Schrank oder Deckenlampen, kann nicht mehr vom Job-Center finanziell bezuschusst werden. Die Wohnung sollte also leer sein. Nachdem der Außendienst-Mitarbeiter des Job-Centers die Wohnung besichtigt hat, können nunmehr alle daran gehen, die leere Wohnung einzurichten. Günstige Möbel und Hausrat gibt es zum Beispiel in der Awo-Gebrauchtwarenhalle oder im Kaufhaus Fundus.
Vermieten 4
Keine Sorgen muss sich der Vermieter auch um die Stromrechnung machen, das Geld wird direkt auf sein Konto überwiesen. – Foto: pixabay.de

 

Das Job-Center kann auch die monatlichen Stromkosten direkt an den Stromversorger überweisen (Direktüberweisung durch das Job-Center). Somit hat der AnFl nur das Geld für den täglichen Bedarf auf seinem Konto.