Archiv der Kategorie: Mitteilung des Freundeskreises

Neue Infostelle der Ausländerbehörde soll die Situation verbessern

Die Lahrer Stadtverwaltung, die Sprecherinnen des Interkulturellen Beirats und das Sprecherteam des Freundeskreises Flüchtlinge haben sich in konstruktiven Gesprächen über die Arbeitssituation in der Lahrer Ausländerbehörde ausgetauscht und vereinbart, miteinander im Dialog zu bleiben, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt Lahr von Ende Dezember 2025.

Im Sommer des Jahres, nach Klagen von vielen Migranten, war die Kritik an der Ausländerbehörde öffentlich geworden – zunächst in der Gemeinderatssitzung im Juli. Die Lahrer Lokalzeitungen berichteten und kommentierten ausführlich. Kritik kam auch von Seiten des Interkulturellen Beirats und des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr. Die Stoßrichtung war klar: Es muss sich personell und vor allen Dingen auch strukturell etwas ändern.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge

Die neue Infostelle der Lahrer Ausländerbehörde befindet sich in der Schillerstraße 16. Auch die Stelle für Asylangelegenheiten ist vom Jahr 2026 an dort.


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Im Jahr 2025 waren die Ehrenamtlichen so aktiv wie selten zuvor

Der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr blickt auf ein Jahr 2025 zurück, in dem die Ehrenamtlichen so aktiv waren wie selten zuvor. Viele Geflüchtete wie auch Einheimische nahmen an den Gemeinschaftsunternehmungen teil. Zudem waren die unterschiedlichen Projekte wieder sehr erfolgreich.

Die Fahrradwerkstatt erzielte wieder ein gutes Ergebnis, das Grundschulprojekt half etlichen Kindern, die Anforderungen der Schule zu bewältigen, und das Vorzeigeprojekt des Freundeskreises – das Café international – hatte Rekordzahlen zu verzeichnen, sowohl bei der Zahl der Gäste wie auch, vor allem, den Veranstaltungen im Café.


Titelfoto: pixabay.de

Im zurückliegenden Jahr gab es so einiges zu stemmen.


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Gerangel um die Lahrer Integrationsstelle

Dem Freundeskreis Flüchtlinge Lahr war Ende September 2025 zu Ohren gekommen, dass die Stelle der Integrationsbeauftragten der Stadt Lahr vom neuen Jahr an halbiert werden soll. Entsprechende Überlegungen gab es in der Stadtverwaltung. Das hat die haupt- und ehrenamtlichen Flüchtlingshelferinnen und -helfer auf den Plan gerufen. Die Diakonie hatte sich umgehend an die Fraktionen im Gemeinderat gewandt, um das zu verhindern.

Der Freundeskreis sammelte ebenfalls Argumente gegen dieses Ansinnen und schrieb sie in einem Papier auf, das Anfang November an die demokratischen Fraktionen im Gemeinderat ging. Zwei Flüchtlingshelferinnen, Waltraud Stark und Steffi Kempchen, suchten zudem das persönliche Gespräch mit einzelnen Stadträtinnen und -räten. Das Argumentationspapier ging auch an Sozialbürgermeister Guido Schöneboom. Innerhalb weniger Tage war bei der Stelle zunächst von 75 Prozent die Rede, dann wieder von 100 Prozent.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge

Das Begegnungshaus auf dem Urteilsplatz ist gewissermaßen der „Amtssitz“ der Integrationsbeauftragten.


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Die Outdoor-Fitness-Anlage auf dem Flugplatz ist gut frequentiert

„Die Fitness-Anlage auf dem Lahrer Flugplatz hat sich bewährt“, so lautet das Fazit des Freundeskreises Flüchtlinge. Das Stadtgulden-Projekt in unmittelbarer Nähe zur Flüchtlingsunterkunft der Stadt ist vor einem Jahr verwirklicht worden. Das ins Auge gefasste Ziel war, eine sportliche Begegnungsmöglichkeit für Migranten und Einheimische zu schaffen.

Anatol Berger, der zuständige Sozialarbeiter für die Flüchtlingsunterkunft in der Rainer-Haungs-Straße, hatte dem Freundeskreis vorgeschlagen, sich beim Stadtgulden-Projekt zu bewerben, um Gelder aus diesem Bürgerbudget für dieses Vorhaben zu bekommen. Das tat der Freundeskreis im Jahr 2023. Inzwischen hat die Stadt den Stadtgulden aus finanziellen Gründen aufgegeben.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge

Habibi Najibraham (links) und drei seiner Landsleute aus Afghanistan trainieren an der Outdoor-Fitness-Anlage auf dem Flugplatz.


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Am Ende des Sommers Boule und Mini-Golf

Zum Ende des Sommerprogramms des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr belohnte die Sonne wieder mit angenehmen Temperaturen die Einheimischen und Migranten. Rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich im Friedrich-Maurer-Park zum Minigolf- und zum Boule-Spielen eingefunden – die meisten gespannt darauf zu erfahren, um was es sich bei „Boule“ überhaupt handelt. Und auch Minigolf war einigen von ihnen unbekannt.

Zwei Teams wetteiferten darum, mit ihren Kugeln dem „Schweinchen“, das heißt, der kleinen Holzkugel am nächsten zu kommen. Die Geschicklichkeit und Treffsicherheit der Neulinge in diesem Spiel waren zum Teil verblüffend. So erwies sich zum Beispiel Seher Donner als ausgesprochenes Talent.


Titelfoto: pixabay.de

Boule das Spiel, das in Frankreich beheimatet ist, war den wenigsten Teilnehmern am Sommerprogramm bekannt.


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