Alle Beiträge von FFL

Freundeskreis mit eigenem Konzept der Wohnungsakquise

Der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr begrüßt es, dass die in der Lahrer Stadtverwaltung zu Jahresbeginn neu geschaffene Servicestelle Wohnraum dem Technischen Ausschuss am Mittwoch, 16. September, ein Konzept zur Beschaffung von günstigem Wohnraum vorlegt. Denn Ehrenamtliche des Freundeskreises haben in der Vergangenheit immer wieder die Erfahrung gemacht, wie außerordentlich schwierig es ist, für ihr Klientel bezahlbare Wohnungen in der Stadt zu finden.

Deshalb hat der Freundeskreis im Gespräch mit Experten auf dem Wohnungsmarkt ein eigenes Konzept erarbeitet und der Stadtverwaltung Ende 2019 schriftlich und Oberbürgermeister Markus Ibert Anfang Juni persönlich vorgestellt. Das Konzept ist übrigens für alle Menschen gedacht, die in der Stadt auf der Suche nach einem günstigen Wohnraum sind, also nicht nur für Flüchtlinge.


Titelfoto: Bernd Sterzl / pixelio.de

Wohnungen, die leerstehen, gibt es auch in Lahr. Es sollen laut Schätzungen der Stadtverwaltung rund 400 an der Zahl sein.


Freundeskreis mit eigenem Konzept der Wohnungsakquise weiterlesen

„Beeindruckt von der Arbeit des Lahrer Freundeskreises“

Den deutsch-jordanischen Reiseleiter Samir Amro hatten Ingrid und Heimfried Furrer auf einer von ihm geführten Gruppenreise durch Jordanien im Jahr 2008 kennengelernt. Amro ist nicht irgendein jordanischer Reiseleiter, er ist in Köln aufgewachsen und hat die deutsche Staatsangehörigkeit. Er spricht Deutsch, Arabisch und Englisch.

Samir Amro führt als selbständiger Unternehmer unter anderem auch ausländische Regierungsdelegationen durch sein Land und ist als Dolmetscher sowie als Vortragsreisender zu den verschiedensten Themen im Ausland gefragt. Im Jahr 2018 hat er die Furrers in Lahr besucht. Dabei entstand das folgende Interview, das nun mit einiger Verspätung veröffentlicht wird:


Titelfoto: privat

Reiseleiter Samir Amro bei seinem Besuch in Lahr


„Beeindruckt von der Arbeit des Lahrer Freundeskreises“ weiterlesen

Das Gremium entscheidet sich für Themenabende

Zwei wichtige Neuerungen sind das Ergebnis der ersten Plenums-Sitzung des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr nach der Corona-Pause: Am 3. August 2020 haben die etwa 20 Anwesenden den Vorschlag des Sprecherrats gebilligt, die „regulären“ Vollversammlungen statt bisher monatlich nun alle zwei Monate stattfinden zu lassen. Wie bisher sollen dann die in der Regel zahlreichen aktuelle Tagesordnungspunkte behandelt werden.

Die Monate dazwischen sind jeweils einzelnen, vorher festgelegten Spezialthemen vorbehalten: Informationen durch Experten und Gespräche mit ihnen, Berichte von Geflüchteten, auch die Befassung mit Themen, die von allen vorbereitet werden können – zum Beispiel der Austausch von Erfahrungen bei der Betreuungsarbeit – können Gegenstand dieser Abende sein. Diese Themen werden in der Sitzung im Monat davor beschlossen.


Titelfoto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Einstimmig und mit großer Genugtuung haben die Ehrenamtlichen in ihrer jüngsten Sitzung Themenabende beschlossen.


Das Gremium entscheidet sich für Themenabende weiterlesen

Neue Ideen für die Sitzungen der Helfer

Nach langer Zeit des Stillstands wegen der Corona-Krise ist es an der Zeit, dass auch der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr wieder zum Leben erwacht, meint der Sprecherrat. Die erste Plenumssitzung nach der Zwangspause soll am ersten Montag im August, also am 3. August. zur gewohnten Zeit stattfinden. Nur der Ort steht noch nicht fest; möglich sind der Nebenraum des „Zarko“, der Interkulturelle Garten oder die Art Lounge. Die Mitglieder werden wie immer rechtzeitig zusammen mit der Tagesordnung informiert.

Bei einem vorangegangenen Treffen der Sprecherinnen und Sprecher wurden für diese Sitzung einige Vorschläge für Neuerungen diskutiert, die hier auf der Website schon einmal vorgestellt werden sollen, damit sich alle Mitglieder Gedanken machen und eigene Ideen entwickeln und in der Sitzung einbringen können.


Titelfoto: Waldili / pixelio.de

Die Helferinnen und Helfer treffen sich wieder zur ersten Sitzung nach Corona – aber schön Abstand halten.


Neue Ideen für die Sitzungen der Helfer weiterlesen

„Die größte Sorge ist, dass wir alle uns Nicht mehr wiedersehen“

Mirav ist eine Kurdin aus Afrin. Dort tobt seit zweieinhalb Jahren der Krieg gegen die Kurden nach einem Großangriff der Türkei mit Hilfe der syrischen Opposition. An dem Krieg, der in Syrien Ende 2010 begann, beteiligen sich jetzt auch die Türkei und Russland. Mirav lebt mit ihren beiden Kindern seit vier Jahren in Deutschland. Sie kommt aus einer früher gutsituierten Familie, hat fünf Geschwister und zahlreiche Verwandte.

Sie und ihre Kinder sind die Einzigen, die es – nach langer und gefährlicher Flucht durch die Türkei – nach Europa geschafft haben. Ist sie glücklich? Kann man überhaupt in dieser Situation glücklich sein? In dem folgenden Interview spricht sie über das Schicksal ihrer Familie, das von Freunden und darüber, wie es ihr selbst angesichts deren Schicksale geht.


Titelfoto: privat

Das Foto zeigt eine „Straße“ in einem der drei großen Zeltlager für die kurdische Bevölkerung von Afrin. Zu sehen ist eine Malaktion für Kinder im September 2019, veranstaltet vom Kulturausschuss der kurdischen Lagerverwaltung. 2000 Kinder bemalten ein 500 Meter langes Tuch zum Thema „Ich habe das Recht zu leben!“


„Die größte Sorge ist, dass wir alle uns Nicht mehr wiedersehen“ weiterlesen