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Der Freundeskreis wünscht sich einen Migrationsbeirat

Der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr wünscht sich einen anderen Interkulturellen Beirat, ein politisches Gremium, das sich mit den zentralen Fragen der Migration in Lahr auch tatsächlich befasst. Aus diesem Grund sollte der Beirat nach Ansicht des Freundeskreises auch anders heißen, nämlich Migrationsbeirat. „Dann wissen alle, um welches Thema es in diesem Gremium geht. So wie das zum Beispiel beim Sportbeirat der Fall ist“, heißt es beim Freundeskreis.

Eine entsprechende Pressemitteilung des Freundeskreises ist in der Badischen Zeitung und in der Lahrer Zeitung veröffentlicht worden. Darauf hat die Stadt Lahr in einer Stellungnahme reagiert. Sie weist die Kritik an der mangelnden Beschäftigung des Beirats mit Migrationsfragen zurück und macht darauf aufmerksam, dass eine Änderung des Namens dieses Gremiums nicht vorgesehen sei.


Titelfoto: Kurt Michel / pixelio.de

Der Interkulturelle Beirat kommt viermal im Jahr zu öffenlichen Sitzungen zusammen.


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Das Stadtgulden-Projekt Fitness-Anlage kommt langsam voran

Wie steht es eigentlich um das Stadtgulden-Projekt des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr? Während man in der Presse hin und wieder davon liest, dass das ein oder andere Projekt des Bürgerbudgets der Stadt umgesetzt worden ist, hört man vom Vorhaben des Freundeskreises auf dem Flugplatz nichts mehr. Das wird sich bei Lektüre des folgenden Beitrags auf der Website des Freundeskreises ändern.

Zur Erinnerung: Mitte Oktober 2023 belegte der Freundeskreis mit insgesamt 335 Stadtgulden, also Stimmen, den dritten Platz unter insgesamt 51 Projekten und bekommt für die von ihm vorgeschlagene Outdoor-Fitness-Anlage auf dem Gelände des städtischen Flüchtlings-Wohnheims auf dem Flugplatz 10 000 Euro. Jene, die der englischen Sprache mächtig sind, sprechen übrigens gerne von einer Calisthenics-Anlage.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Eine grüne Oase im Grau des Flugplatz-Areals: Das ist der Standort für die Outdoor-Fitness-Anlage.


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Ehrenamtliche treten Vorurteilen mit einem Infostand entgegen

Es herrschte ideales Wetter – aber leider gab es nur wenige Passanten, die Zeit oder Lust hatten, sich auf das Thema Flüchtlinge einzulassen. Das ist das Fazit einer Aktion, mit der der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr an seinem Infostand in der Innenstadt Diskussionen über Vorurteile gegenüber Geflüchteten anregen und Informationen verbreiten wollte.

Das Thema beherrscht den öffentlichen Diskurs wie kaum ein anderes, und nur wenige, die lautstark ihre Meinung dazu kundtun, haben wirklich eine Ahnung. Fakten, Zahlen und fundierte Argumente hört man kaum, dafür aber jede Menge Vorurteile, falsche Behauptungen und leider auch rassistische Äußerungen.


Titelfoto: pixabay.de

Das Boot ist voll. Wirklich? Also, in diesem Fall stimmt es tatsächlich.


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Neue Attraktion des Cafés im Garten: ein Tischkicker

Das Café international des Freundeskreises Flüchtlinge zieht vom Haus an der Stiftskirche wieder um in den Interkulturellen Garten in der Römerstraße. Dort findet der erste Treffpunkt für Einheimische und Migranten in diesem Jahr am Freitag, 29. März (Karfreitag), statt – wie immer von 15.30 bis 18 Uhr.

Fünf Monate lang – von November an – hatte das Café im großen Saal der evangelischen Kreuzgemeinde am Doler Platz stattgefunden. In dieser Zeit waren jeweils zwischen 45 und 65 Gäste gezählt worden. Seit dem Ramadan, der am 11. März begann, ist die Zahl der muslimischen Besucherinnen und Besucher allerdings rückläufig. Denn sie fasten in der Zeit von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang und meiden die Verlockungen des Kuchenbuffets.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge

Namensschilder gibt es seit Anfang 2024; jetzt kann man alle Gäste im Café international persönlich mit Namen ansprechen.


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Der Freundeskreis beschäftigt sich mit dem Thema Kirchenasyl

Was bringt vier Mitglieder des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr dazu, sich abends zu einer Fahrt nach Offenburg aufzuraffen, um sozusagen die Schulbank zu drücken, obwohl sie schon „alte Hasen“ in der Flüchtlingshilfe sind? Die Antwort: Es ging um das für alle neue Thema des Kirchenasyls. Den Anstoß dazu, sich mit diesem Thema zu beschäftigten, hatte Michael Donner gegeben, Pfarrer der evangelischen Kreuzgemeinde, in deren Gemeindesaal das Cafè International in der kalten Jahreszeit zu Gast ist.

Denn zu ihm war ein Geflüchteter aus Syrien gekommen, der ihn um Asyl in seiner Kirche bat. Donner war zum ersten Mal mit einem solchen Fall konfrontiert, und verwies den jungen Mann deshalb an eine Freiburger Gruppe, die auf diesem Gebiet schon Erfahrungen gesammelt hatte. Aber eine solche Bitte würde wieder gestellt werden. Donner und seine Gemeinde mussten darauf vorbereitet sein und sich über die Voraussetzungen und Bedingungen – rechtlicher, finanzieller, logistischer Art – informieren.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Das Haus an der Stiftskirche (rechts) ist Heimat für das Café international des Freundeskreises; es soll aber auch Geflüchteten Kirchenasyl gewähren.


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