Archiv der Kategorie: Mitteilung des Freundeskreises

Neue Ideen für die Sitzungen der Helfer

Nach langer Zeit des Stillstands wegen der Corona-Krise ist es an der Zeit, dass auch der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr wieder zum Leben erwacht, meint der Sprecherrat. Die erste Plenumssitzung nach der Zwangspause soll am ersten Montag im August, also am 3. August. zur gewohnten Zeit stattfinden. Nur der Ort steht noch nicht fest; möglich sind der Nebenraum des „Zarko“, der Interkulturelle Garten oder die Art Lounge. Die Mitglieder werden wie immer rechtzeitig zusammen mit der Tagesordnung informiert.

Bei einem vorangegangenen Treffen der Sprecherinnen und Sprecher wurden für diese Sitzung einige Vorschläge für Neuerungen diskutiert, die hier auf der Website schon einmal vorgestellt werden sollen, damit sich alle Mitglieder Gedanken machen und eigene Ideen entwickeln und in der Sitzung einbringen können.


Titelfoto: Waldili / pixelio.de

Die Helferinnen und Helfer treffen sich wieder zur ersten Sitzung nach Corona – aber schön Abstand halten.


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Corona: „Geflüchtete trifft es besonders hart“

In Zeiten von Corona, in denen die Menschen in ihrem Tun und ihrem Engagement ausgebremst werden, bleibt mehr Zeit, innezuhalten und nachzudenken – über sich und andere. Einer, der dabei weit über den Tellerrand hinausschaut, ist Heimfried Furrer, einer der Sprecher des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr. Hart trifft es in diesen Zeiten Geflüchtete, meint er, vor allem in Syrien und Griechenland.

„,Helden des Alltags‘ wie Evelyne Bayer vom Freundeskreis, die ihren Deutschkurs für Geflüchtete per PC organisiert hat und weiterhin durchführt, verdienen unsere Hochachtung. Menschen in Alters- und Pflegeheimen unser Mitleid, die Medien haben sie im Fokus.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Es trifft vor allem die Kinder unter den Geflüchteten in der Corona-Krise besonders hart.


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Gemeinsame Proben funktionieren per Skype

„Musik ist nicht alles, aber ohne Musik ist alles nichts.“ So lautet das Motto von Bandleader Herbie Wickertsheim und seiner Flüchtlingsband The Worlderers besonders in Zeiten der Corona-Pandemie. Mesud und Nirov aus Syrien, Tahere aus dem Iran, Melika aus Afghanistan, Kamal, der Kurde, Yaya aus Gambia und Drummer Thomas können derzeit nicht im evangelischen Gemeindehaus der Christuskirche zusammen spielen, deshalb üben sie in Coronazeiten von zu Hause aus via Skype und Zoom mit ihrem Bandleader für den nächsten Auftritt, wann immer der auch sein wird.  

„Für uns ist das absolutes Neuland, daran müssen wir uns erst gewöhnen und es organisieren, denn nicht alles ist musikalisch über das Internet möglich“, beschreibt Herbie Wickertsheim die Situation. „Die Übertragung von einem zum anderen geschieht leider mit einer kleinen Zeitverzögerung. Deshalb ist es nicht möglich, in einem Gruppenchat direkt zusammen Musik zu machen. Die ersten Versuche waren chaotisch, denn wir wussten ja nicht, was da auf uns zukommt.“  


Titelfoto: privat

Mesud und Nirov proben in ihren eigenen vier Wänden, mit dabei ist Bandleader Herbie Wickertsheim am eigenen Bildschirm.


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Aktion gegen Rassismus wird auf 2021 vertagt

„Wir müssen leider die beiden Veranstaltungen absagen – Begründung erübrigt sich. Schade um die Arbeit“, schreibt Heimfried Furrer vom Arbeitskreis Rassismus im E-Mail-Verteiler an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr. Worum geht es?

Die internationalen Wochen gegen Rassismus vom 16. bis 29. März wollte auch der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr dazu nutzen, um seine Stimme gegen Rechts zu erheben. Nein zum Rassismus, lautete sein Motto. Und damit wollte er an gleich zwei Samstagen in der Lahrer Innenstadt auf die Straße gehen. Aber es kam anders. Klar, wegen der Corona-Pandemie.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Eine kleine Arbeitsgruppe des Freundeskreises hat die Materialien für den Tag des Rassismus vorbereitet. Jetzt kommt es in eine Kiste – für nächstes Jahr.


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Die Ausstellung ist jetzt im Internet zu sehen

Die Sonderausstellung des Freundeskreises Flüchtlinge unter dem Titel „Un-bekannte Mitbürger – Leben und Alltag von Geflüchteten in Lahr“ haben laut Bilanz des Stadtmuseums im vergangenen Herbst insgesamt 1800 Besucherinnen und Besucher gesehen. Die Museumsleitung bezeichnete die Ausstellung sogar als den Publikumsmagneten des Jahres 2019. Der Grund dafür: Für Schulklassen hatte es zusätzliche Sonderführungen gegeben. Die Ausstellung lebt jetzt im Internet weiter.

Auf der Website des Freundeskreises sind unter dem Menüpunkt Dokumentieren auf insgesamt 50 Seiten die Materialien der Sonderausstellung zu sehen, darunter Texte, Grafiken, Fotos, Audiodateien und ein Film des Lahrer Film- und Videoclubs. Nicht alle Aspekte der Ausstellung ließen sich online so ohne weiteres umsetzen. Statt der Geruchsstation mit orientalischen Gewürzen gibt es nur eine nüchterne Beschreibung der Würzstoffe. Statt der Bücherecke gibt es nur eine Bücherliste. Aber das Ziel der Präsentation bleibt das gleiche: Vorurteile gegenüber von Geflüchteten abzubauen.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Die Sonderausstellung des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr ist im vergangenen Herbst im Stadtmuseum zu sehen gewesen.


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