Archiv der Kategorie: Mitteilung des Freundeskreises

Teppiche in Heimen sind umstritten

In der Geroldsecker Vorstadt und andernorts  sei das Entsetzen groß, sagt Flüchtlingshelferin Franziska Lau, denn große Teppiche in Heimen sind umstritten. Deshalb habe man sie allen Bewohnern  weggenommen. Sie spricht von einem „Teppich-Drama“, das so schnell wie möglich beendet werden müsse.

Das Landratsamt, das für die Übergangswohnheime zuständig ist, bestätigt, dass Teppiche haben entfernt werden müssen. Es verweist auf die Brandgefahr und auf Hygienemängel, die von großflächigen Teppichen ausgehen könnten. Kleinere Teppiche, wie etwa Gebetsteppiche, gingen in Ordnung.

Sie und ihr Mann hätten in einem Lahrer Flüchtlingsheim eine Familie aus Afghanistan besucht, die traurig und wie gelähmt in ihrem Zimmer gesessen sei, erzählt Franziska Lau. Das Baby habe bäuchlings auf dem kalten, nackten Boden gelegen und spielte. Immer wieder sei es von einem Hustenanfall geschüttelt worden.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

In den Übergangswohnheimen des Landkreises, wie zum Beispiel in der Willy-Brandt-Straße, dürfe privates Inventar nur mit Zustimmung der Verwaltung genutzt werden, so die Auskunft in Offenburg.


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Glückliche Kinder beim AWO-Spielenachmittag

Es ist eine Freunde gewesen, sie zu beobachten: Glückliche Kinder beim AWO-Spielenachmittag im Seelbacher Tretenhof. Flüchtlingskinder, die in beengten Flüchtlingsunterkünften leben, konnten sich austoben, die Erwachsenen konnten neue Bekanntschaften machen.

Endlich ein Raum zum Spielen! Endlich Gelegenheit, in einer größeren Gruppe zusammenzukommen, sich kennenzulernen, entspannt den Kindern beim Toben zuzuschauen!

Was Flüchtlingskinder und ihre Eltern in den Unterkünften schmerzlich vermissen, war auf Einladung der jungen FSJler der Arbeiterwohlfahrt im Tretenhof möglich: 20 Flüchtlinge und etwa ebenso viele Kinder (gefühlt mindestens 50, tatsächlich aber nur 19) hatten viel Spaß beim Spiele-Nachmittag, den die jungen Leute, die ein Freiwilliges Soziales Jahr ableisten, für sie organisiert hatten.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Junge Menschen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der AWO ableisten, machen Flüchtlingskindern eine Freunde und den Erwachsenen gefällt das auch.


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Flüchtlinge besuchen Erste Hilfe-Kurse

Der Kreisverband Lahr des Deutschen Roten Kreuzes macht es möglich: Flüchtlinge besuchen Erste Hilfe-Kurse. Und der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr unterstützt das finanziell aus Spendengeldern.

„Wichtig ist, die Nummer 112 anzurufen und genau zu erklären, was passiert ist“, sagt Bianca Oesterle und fragt lieber noch einmal nach: „Alles verstanden?“ „Alles klar“, bestätigen die jungen Frauen und Männer, die vor ihr sitzen. Dass diese Information bei den Menschen auch wirklich ankommt, ist nicht selbstverständlich. Sie sind Flüchtlinge, die einen Erste-Hilfe-Kurs besuchen und für die die deutsche Sprache noch nicht geläufig ist.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Die Flüchtlinge sind im Erste-Hilfe-Kurs des Roten Kreuzes eifrig bei der Sache.


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Anschlussunterbringung in der Stadt Lahr

In Sachen Anschlussunterbringung in der Stadt Lahr tut sich etwas. Das hat der Lahrer Sozialbürgermeister Guido Schöneboom Ende Januar 2017 deutlich gemacht. 43 Geflüchtete muss die Stadt in diesem Jahr in Wohnungen unterbringen. Das sind deutlich weniger als zunächst gedacht. Ursprünglich war die Stadt von 120 Menschen ausgegangen, um deren Unterbringung sie sich kümmern muss.

Der Gemeinderat hat dem Konzept der Stadtverwaltung in seiner Sitzung am Montag, 30. Januar 2017, quer durch alle Fraktionen einstimmig seinen Segen gegeben. Vertreter der Fraktionen  hatten sich zuvor positiv über die Vorgehensweise der Stadt in Sachen Anschlussunterbringung geäußert.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Nach dem rund zweijährigen Aufenthalt in einem Wohnheim sollen  Flüchtlinge in einer eigenen Wohnung untergebracht werden. Dafür sind die Kommunen zuständig.


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Zu Gast beim Neujahrsempfang

Der Freundeskreis zu Gast beim Neujahrsempfang: Stolz und Freude waren die Reaktionen des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr auf die entsprechende Einladung von Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller, an diesem Empfang der Stadt Lahr in der Stadthalle teilzunehmen.

Steffi Kempchen, Ute Zachmann („Willkommen in Hugsweier“), Sana Alyaaqubi und Heimfried Furrer zusammen mit Monika Brede vom Sozialdienst des Migrationsamts und etlichen jungen Flüchtlingen waren beeindruckt vom kulturellen Rahmenprogramm der Veranstaltung, vor allem aber von der Rede des Oberbürgermeisters.


Titelfoto: Wolfgang Künstle

Haupt- und ehrenamtliche Flüchtlingshelfer und Flüchtlinge beim Neujahrsempfang der Stadt Lahr.


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