Archiv der Kategorie: Mitteilung des Freundeskreises

Spendenaktion für Alia: Die Hälfte ist geschafft

Anfang Dezember hat der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr zu einer Spendenaktion aufgerufen – mit dem Ziel, dem 14-jährigen kurdischen Mädchen Alia durch eine Operation das verbliebene Augenlicht zu erhalten. Gut einen Monat später können die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer eine erfreuliche Zwischenbilanz ziehen.

Bisher sind Spenden in Höhe von insgesamt 5840 Euro auf den beiden Spendenkonten des Freundeskreises eingegangen. Bis zum Ziel ist es aber noch ein gutes Stück des Weges. Für die komplizierte Operation, an der Fachärzte aus drei verschiedenen Fachrichtungen beteiligt sind, werden insgesamt 12 000 Euro benötigt.


Titelfoto: Rainer Sturm / pixelio.de

Große Freude beim Freundeskreis Flüchtlinge Lahr: Bei der Spendenaktion Augenlicht für Alia ist schon viel Geld zusammengekommen. Jetzt ist die Hoffnung groß, dass das Ziel erreicht wird.


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Ein Rückblick auf 2020: Das Jahr mit der Pandemie

Das zurückliegende Jahr hat vor allen Dingen Schlagzeilen gemacht wegen der Pandemie. Der Corona-Virus hat das Leben der Menschen bestimmt. Eingeschränkt, genauer gesagt. Vieles, was in anderen Jahren selbstverständlich war, konnte im Jahr 2020 nicht stattfinden. Das hat sich auch auf das Engagement des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr ausgewirkt.

Ehrenamtliche, vor allem die Älteren unter ihnen mussten sich zurückziehen von der Betreuung der Geflüchteten. Die hat es teilweise schlimm getroffen, sie haben ihre Arbeit verloren. Völlig untätig waren die Helferinnen und Helfer allerdings nicht. Davon berichtet Heimfried Furrer, einer der Sprecher des Freundeskreises, in seinem Jahresrückblick.


Titelfoto: pixabay.de

Der Freundeskreis blickt auf ein Jahr zurück, das Corona ziemlich verhagelt hat.


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Spendenaktion für das Augenlicht von Alia

Der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr ruft die Öffentlichkeit auf, für die Operation der 14-jährigen Kurdin Alia Geld zu spenden. Bombensplitter haben eines ihrer Augen zerstört, das andere schwer verletzt. Durch einen operativen Eingriff soll die Sehkraft des verletzten Auges gerettet werden. Augenlicht für Alia heißt denn auch die Aktion. Die Kurdin Mirav Sido, eine Sprecherin des Lahrer Freundeskreises, steht in engem Kontakt mit der Familie des Mädchens. Und im Freundeskreis ist in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht worden, dass Geld, das auf den Weg gebracht wird, im Norden Syriens auch wirklich ankommt.

Alia Mustafa Arslan ist kein Einzelfall. Wie unzählige andere kurdische Menschen lebt die Vierzehnjährige als aus ihrer Heimatstadt Afrin Vertriebene in einem Zelt in einem der Flüchtlingslager in Syrien, in ihrem Fall in Shahbaa.


Titelfoto: pixabay.de

Bei der Spendenaktion geht es um das linke Auge von Alia, eine Operation soll es ermöglichen, dass sie auf diesem Auge dauerhaft sehen kann.


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Charlotte Wolff ist nun Integrationsbeauftragte

Seit September 2020 ist Charlotte Wolff mit einer Vollzeitstelle als Integrationsbeauftragte der Stadt Lahr im Einsatz. Sie ist dabei weiterhin für sämtliche Fragen und Anliegen im Bereich der Hilfe für Geflüchtete zuständig. Auch Andreas May, zuvor Ansprechstelle der Stadt für Integrationsfragen, ist als Sachgebietsleiter in der Abteilung Soziales der Stadt wie bisher für den Integrationsbereich verantwortlich.

Hauptaufgabe der städtischen Integrationsbeauftragten ist die zentrale Planung, Steuerung, und Koordination der Integrationsarbeit in Lahr. Es sollen nachhaltige Strukturen geschaffen beziehungsweise gestärkt werden, die eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ermöglichen. So sollen das friedliche Zusammenleben aller Menschen und der gesellschaftliche Zusammenhalt gesichert werden.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Charlotte Wolff an ihrem Schreibtisch im Begegnungshaus auf dem Urteilsplatz


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Freundeskreis mit eigenem Konzept der Wohnungsakquise

Der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr begrüßt es, dass die in der Lahrer Stadtverwaltung zu Jahresbeginn neu geschaffene Servicestelle Wohnraum jetzt ein Konzept zur Beschaffung von günstigem Wohnraum vorgelegt hat. Denn Ehrenamtliche des Freundeskreises haben in der Vergangenheit immer wieder die Erfahrung gemacht, wie außerordentlich schwierig es ist, für ihr Klientel bezahlbare Wohnungen in der Stadt zu finden.

Deshalb hat der Freundeskreis im Gespräch mit Experten auf dem Wohnungsmarkt ein eigenes Konzept erarbeitet und der Stadtverwaltung Ende 2019 schriftlich und Oberbürgermeister Markus Ibert Anfang Juni persönlich vorgestellt. Das Konzept ist übrigens für alle Menschen gedacht, die in der Stadt auf der Suche nach einem günstigen Wohnraum sind, also nicht nur für Flüchtlinge.


Titelfoto: Bernd Sterzl / pixelio.de

Wohnungen, die leerstehen, gibt es auch in Lahr. Es sollen laut Schätzungen der Stadtverwaltung rund 400 an der Zahl sein.


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