Interkulturelles Konzert im Ichenheimer „Löwen“

Musik verbindet Kulturen, lautet das Motto des interkulturellen Konzertabends, der am Sonntag, 14. Oktober, 18 Uhr, im „Löwen“ in Ichenheim, Hauptstraße 40, stattfindet. Mit von der Partie sind die Formationen Dimbaaya Mooya und The Worlderers sowie einige Solisten.

Organisiert wird die Veranstaltung von den beiden Musikern Annette Lorenz Kalomba, Renchen, und Herbie Wickertsheim, Seelbach. Das Konzert wird unterstützt von der Evangelischen Erwachsenenbildung Ortenau und dem Freundeskreis Flüchtlinge Lahr.  Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, Spenden werden aber gerne entgegen genommen.


Titelfoto: privat

The Worlderers unter Leitung von Herbie Wickertsheim (Dritter von rechts) sind zuletzt bei der Herbstschau der Seelbacher Werbegemeinschaft aufgetreten.


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Anerkennung der Zeugnisse dauert zu lang

Der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr kritisiert: Die Anerkennung der Zeugnisse dauert zu lang; gemeint sind die Schulabschlüsse, die Geflüchtete in ihrem Heimatland erworben haben. Das bringen die Flüchtlingshelfer in einem Brief unter anderem auch an die für Lahr zuständigen Landtags- und Bundestagsabgeordneten und den Stuttgarter Minister für Soziales und Integration zum Ausdruck. An die Politiker ergeht die Bitte, sich dafür einzusetzen, dass motivierte Migranten von deutschen Behörden nicht ausgebremst werden.

Geflüchtete müssen, wenn sie in Deutschland arbeiten, eine Ausbildung absolvieren oder studieren wollen, ihre im Ausland erworbenen Abschlüsse prüfen und anerkennen lassen. In Baden-Württemberg ist dafür das Regierungspräsidium in Stuttgart zuständig, erläutert der Freundeskreis. Dieses Prüfen dauere häufig sehr lange sagen die ehrenamtlich tätigen Flüchtlingshelfer und führen zwei Fälle an.


Titelfoto: Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Zeugnisse, die Geflüchtete in ihrer Heimat erworben haben, müssen in Deutschland anerkannt werden.


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Interkulturelles Training steht auf dem Programm

Das Stichwort heißt interkulturelles Training. Zuwanderer im Ortenaukreis sollen mit den kulturellen Gepflogenheiten in Deutschland vertraut gemacht werden. Deshalb hat das Migrationsamt arabisch-sprachige Geflüchtete, die in der Anschlussunterbringung im Landkreis leben, ins Landratsamt eingeladen, heißt es in einer Pressemitteilung der Offenburger Behörde.

Bei jeweils einem Workshop für Frauen und Männer lernten die 45 Menschen aus Syrien, dem Irak und Somalia Wissenswertes über die kulturellen Werte in ihrer neuen Heimat kennen. Dabei erfuhren sie zum Beispiel, wie sie diesen Werten in der Arbeitswelt, im öffentlichen Leben und im Privaten bestmöglich begegnen können.


Titelfoto: Uwe Wagschal / pixelio.de

Dass in Deutschland gerade eine Große Koalition aus Schwarz und Rot die Regierung bildet, sollten Geflüchtete auch wissen.


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Neue Internetberatung für Geflüchtete

„Welcome to Baden Württemberg“ heißt die neue  Internetberatung für Geflüchtete und deren Helferinnen und Helfer. Partner dieses neuen Portals sind die Diakonie, der Flüchtlingrat und das Menschenrechtszentrum.

In 15 Kapiteln wird über die einzelnen Schritte im Asylverfahren, rechtliche Grundlagen zur Integration und Unterstützungsmöglichkeiten in Baden-Württemberg informiert. Das Themenspektrum reicht von Informationen zum Asylverfahren, über Hinweise zu Sprache und Bildung bis hin zur Vermittlung von Wissen für besonders Schutzbedürftige.


Titelfoto: Rainer Sturm / pixelio.de

Bei „Welcome to Baden Württemberg“ können sich Flüchtlinge und ihre Helfer umfassend über alle Themen rund ums Asyl informieren.


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Wie funktioniert das Gesundheitssystem?

Das Thema lautete „Wie funktioniert das Gesundheitssystem in Deutschland?“ Insgesamt 15  Geflüchtete haben an dieser ersten Veranstaltung im Rahmen des Projekts „MiMi – Mit Migranten für Migranten“ laut Pressemitteilung der Stadt Lahr teilgenommen.

In entspannter Atmosphäre informierte die kurdisch-stämmige Lahrerin Sonya Shamsani im Begegnungshaus auf dem Lahrer Urteilsplatz über das deutsche Gesundheitssystem. Die Teilnehmer stellten dazu Fragen und berichteten auch von ihren eigenen Erfahrungen mit dem Thema.


Titelfoto: Stadt Lahr

Sonya Shamsani (rechts) erklärt auf Kurdisch das deutsche Gesundheitssystem.


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