Traumata bei Geflüchteten bleibt ein Thema

Traumata bei Geflüchteten bleibt ein Thema, mit dem sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr immer wieder beschäftigen. Einige von ihnen haben Mitte Januar deshalb ein vierstündiges Seminar zum Thema im Gemeindesaal bei der Christuskirche besucht.

Was ist ein Trauma? Woran erkenne ich es bei den von mir betreuten Flüchtlingen? Was kann ich tun? Wie muss ich mich verhalten, was darf ich nicht tun? Diese Fragen bewegen die Ehrenamtlichen des Freundeskreises, die sich seit längerem mit dem Thema traumatisierte Flüchtlinge beschäftigen. Sie erhofften sich Antworten von den Experten, Psychologen und Psychiater der Organisation Refugio, die von der Beauftragten der Evangelischen Erwachsenenbildung in der Ortenau, Katharina Lindner, für dieses Seminar engagiert worden waren.


Titelfoto: Burkard Vogt / pixelio.de

Woran erkennt man ein Trauma? Mit dieser Frage und anderen beschäftigen sich auch Mitglieder des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr.


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Bilanz und Ausblick auf neue Projekte

Bei den Ehrenamtlichen des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr geht es in den ersten Wochen des neuen Jahres um zwei Dinge: Bilanz und Ausblick auf neue Projekte. Die Flüchtlingssituation hat sich geändert und damit auch die Arbeit der rund 100 Helferinnen und Helfer. Aber weniger und leichter ist diese Arbeit nicht geworden.

Besonders stolz sind die Ehrenamtlichen laut Pressemitteilung auf die Flüchtlingsband The Worlderers, die im vergangenen Jahr einen Integrationspreis bekommen hat. Für das neue Jahr gibt es bereits weitere Pläne, etwa das Lerncafé in der Theodor-Heuß-Schule und das Projekt Deutsch lernen am Computer in der Übergangsunterkunft in der Willy-Brandt-Straße.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Im neuen Jahr gibt es neue Projekte, die Geflüchteten helfen sollen, Deutsch zu lernen.


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Flüchtlinge finden Arbeit bei der Post

Die Niederlassung Freiburg der Deutschen Post DHL macht es möglich: Flüchtlinge finden Arbeit bei der Post. Insgesamt 45 Flüchtlinge und Asylbewerber aus elf Ländern waren in Lahr, Freiburg und Efringen-Kirchen im vergangenen Jahr beschäftigt. In Lahr arbeiten sie vor allem im Postfrachtzentrum und werden dabei von ehrenamtlichen Helfern des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr unterstützt.

Arbeit gilt als Schlüssel zur Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Doch die Hürden sind hoch – unsichere Aufenthaltstitel, geringe Sprachkenntnisse und die selbst für hier Geborene oft schwer zu durchschauende Bürokratie machen es Neuankömmlingen schwer, beruflich Fuß zu fassen. Die Deutsche Post zeigt in Freiburg, wie es trotzdem funktionieren kann: Dort werden seit Jahren erfolgreich Flüchtlinge und Asylbewerber fest angestellt – zu den gleichen Arbeitsbedingungen wie alle anderen, aber mit etwas zusätzlicher Unterstützung, schreibt die Post in ihrer Pressemitteilung.


Titelfoto: pixabay.de

Die Niederlassung Freiburg der Deutschen Post DHL bietet Flüchtlingen eine feste Anstellung an.


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Zeit für einen persönlichen Rückblick

Immer wenn ein altes Jahr zu Ende geht, ist das die Zeit für einen persönlichen Rückblick und eine Bilanz. Das ist beim Freundeskreis Flüchtlinge Lahr nicht anders. Was hat das Jahr 2017 für die Flüchtlingsarbeit gebracht? Was bringt die Zukunft? Auf diese Fragen antworten einige der ehrenamtlichen Helfer des Freundeskreises.

Dabei wird deutlich, dass sich die Helferinnen und Helfer ganz unterschiedlich engagiert und dabei viele verschiedene Erfahrungen gemacht haben. Aber auch dann, wenn die Erfahrungen mal nicht so gut waren, wird deutlich, dass die Ehrenamtlichen auch im neuen Jahr motiviert an die große Aufgabe der Integration von Geflüchteten gehen.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Integration ist das Ziel der Arbeit der ehrenamtlichen Helfer, wie dieser Schriftzug an einem Übergangswohnheim in der Geroldsecker Vorstadt zeigt.


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Band der Geflüchteten beim Adventstreff

Am Tag vor dem Heiligen Abend ist die Band der Geflüchteten beim Adventstreff auf dem Lahrer Schlossplatz aufgetreten. Der diensthabende Weihnachtsmann hatte nur wohlwollende Worte für The Worlderers parat, nachdem die Band die ersten Lieder angestimmt hatte. Er machte das Publikum darauf aufmerksam, dass die Band zum ersten Mal beim Adventstreff dabei ist und ihre Sache sehr gut mache. Dafür teilte er an die Bandmitglieder Gutscheine der Lahrer Werbegemeinschaft aus.

Was dem Mann in roter Robe und mit weißem Bart besonders gut gefiel, waren die Weihnachtslieder, die die Formation anstimmte, darunter zum Beispiel Jingle bells, jingle bells, jingle all the way. Für diesen weihnachtlichen Programmteil hatten sich die neun Musikerinnen und Musiker aus allen Ecken und Enden der Welt, wie es sich gehört, rote Mützen aufgesetzt. Herbie Wickertsheim, der Bandleader, machte auf eine weitere Besonderheit aufmerksam. Es sei nicht selbstverständlich, dass Flüchtlinge, die oft islamischen Glaubens seien, christliche Lieder singen, sagte er.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Die Worlderers stimmen – dem Anlass entsprechend – auch Weihnachtslieder an.


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