Beim Adventstreff auf dem Schlossplatz

Der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr hat sich kurz vor Weihnachten beim Adventstreff auf dem Schlossplatz präsentiert. In der Sozialhütte, die die Lahrer Werbegemeinschaft Schulklassen, Vereinen und sozialen Einrichtungen jeweils für einen Tag zur Verfügung stellt, haben die Ehrenamtlichen Selbstgemachtes angeboten. Und sie waren mit dem Ergebnis ihrer Bemühungen sehr zufrieden.

Weltoffen und mit vollem Einsatz für Menschen aus anderen Kulturen, so sind die Mitglieder des Freundeskreises Flüchtlinge der Lahrer Öffentlichkeit bekannt. An ihrem Weihnachtshütten-Stand beim Adventstreff „Lichtblicke“ zeigten sie am Donnerstag, 21. Dezember 2017, ihre andere Seite, mit nicht weniger Einsatz: Traditionelle heimische Produkte, selbst hergestellt, boten sie zum Verkauf dar: Hutzelbrot und Linzertorten, Kirschkern- und Dinkelsäckchen, Gehäkeltes und Gestricktes und Gefaltetes wurden feilgeboten und fanden guten Absatz. Kunstvolle, selbst entworfene Mandalas zum Ausmalen boten sich als Mitbringsel für Kinder an.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

In der Sozialhütte gab es nicht nur Informationen zum Thema Migration, sondern allerlei Selbstgemachtes.


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Weihnachtsfest für Flüchtlingskinder

Der Ethikkurs der Klasse 11 des Max-Planck-Gymnasium mit ihrer Lehrerin Andrea Welz hat ein Weihnachtsfest für Flüchtlingskinder im Innenhof der Schule organisiert. Im Rahmen dieser Feier haben laut MPG-Mitteilung  Julia Burkhardt und Annemarie Mutschler von der Firma Schneider Electric Automation GmbH in Lahr dem Freundeskreis Flüchtlinge Lahr einen Spendenscheck in der Höhe von 1500 Euro überreicht.

Die Spenden waren beim ersten Weihnachtsmarkt der Firma Mitte Dezember gesammelt worden. Unter dem Motto „Kaufen, Spenden und Verschenken“ wurde von Arbeitskollegen für Kollegen Selbstgemachtes angeboten – vom winterlichen Brotaufstrich über Liköre, Pralinen, Gewürze bis hin zu Gehäkeltem und vieles mehr. Die Anbieter spendeten zum Teil ihren gesamten Verkaufserlös, und die Geschäftsleitung verdoppelte den Betrag.


Titelfoto: Andreas Laug (MPG)

Kinder, Schüler, Lehrer, der Nikolaus und ein Spendenscheck der Firma Schneider Electric in Höhe von 1500 Euro für den Freundeskreis Flüchtlinge Lahr


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Auftritt der Worlderers auf dem Schlossplatz

Am Samstag, 23. Dezember, 11 bis 13 Uhr, nur einen Tag vor dem Heiligen Abend, gibt es einen Auftritt der Worlderers auf dem Schlossplatz. Die Flüchtlingsband, ein Projekt von Herbie Wickertsheim vom Freundeskreis Flüchtlinge Lahr, spielt im Rahmen des Adventstreffs.

Aktuell spielen in der Formation ein Gambier, zwei Kurden, zwei Araber, vier Afghanen und zwei Deutsche. Drei der Bandmitglieder sind weiblich. Die Mitglieder kommen aus Schuttertal, Seelbach, Lahr, Friesenheim und Lautenbach (bei Oberkirch) regelmäßig zur Probe. Probelokal war zunächst das Bahnhöfle in Seelbach, jetzt wird in Lahr geprobt. Die Worlderers haben schon so manchen öffentlichen Auftritt hinter sich.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Herbie Wickertsheim und seine Flüchtlingsband sind am Tag vor dem Heiligen Abend beim Adventstreff zu hören.


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Selbstgemachtes beim Adventstreff

Der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr bietet Selbstgemachtes beim Adventstreff auf dem Schlossplatz an. Er übernimmt am Donnerstag, 21. Dezember, 11 bis 19 Uhr, einen Tag lang die Sozialhütte, um seine Angebote zu verkaufen. Die Lahrer Werbegemeinschaft stellt diese Hütte Schulklassen, Vereinen und sozialen Einrichtungen zur Verfügung.

Der Freundeskreis will beim Adventstreff zum einen auf sich und sein Engagement für geflüchtete Menschen aufmerksam machen. Zum anderen wollen die Flüchtlingshelfer ihre Kasse aufbessern. Weil der Freundeskreis kein Verein ist, sondern ein lockerer Zusammenschluss engagierter Menschen, finanziert er sich fast ausschließlich aus Spenden. Der Erlös aus dem Verkauf in der Sozialhütte soll in neue Projekte für Migranten fließen, die im neuen Jahr anlaufen.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Silvia Boniface-Anyanwo knetet den Teig für die Linzertorte.


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Ein Rückblick auf den Sommer 2015

„Zuwanderung im Ortenaukreis: von der Akutphase zur Konsolidierung“: So lautet eine achtteilige Serie, die das Landratsamt Ortenaukreis zum Thema zusammengestellt hat. Dabei handelt es sich um einen Rückblick, der vom Höhepunkt der Zuwanderung im Sommer 2015 bis auf den heutigen Tag reicht. Der erste Teil der Serie beschreibt den Weg von der vorläufigen Unterbringung, für die der Landkreis zuständig ist, bis hin zur Anschlussunterbringung von Geflüchteten in den Städten und Gemeinden.

Im Zuge der im Sommer 2015 einsetzenden Zuwanderungswelle standen die Landkreise landauf, landab vor der Mammutaufgabe, die rapide gestiegene Zahl der von den Landeserstaufnahmestellen zugewiesenen Menschen unterzubringen. Auch der Ortenaukreis. Denn die Zahl der Menschen, die im Landkreis aufgenommen wurden, stieg innerhalb kürzester Zeit um 350 Prozent: von rund 1200 Bewohnern im Januar 2015 auf über 3500 im Dezember desselben Jahres bis hin zum Höchststand von 4200 im März 2016.


Titelfoto: Bastian Bernhardt

Im Spätherbst 2015 sind Flüchtlinge aus Nigeria und Pakistan in der IBG-Halle einquartiert worden, sie werden von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern begrüßt.


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