Besuch auf dem Weihnachtsmarkt

Einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt im elsässischen Obernai hat der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr gleich zu Beginn der Adventszeit auf die Beine gestellt. Dorothea Hertenstein hatte die Idee dazu gehabt und sie war mit der Zahl der Teilnehmer an diesem Ausflug sehr zufrieden. Insgesamt waren es 46 Personen, zog sie vor der Abfahrt Bilanz – vom eineinhalbjährigen Kleinkind bis zur 85-jährigen Seniorin.

Gerhard Daum sah das auch positiv. Es seien insgesamt 25 anerkannte Flüchtlinge dabei, sagte er. Er musste es genau wissen. Denn jedem Geflüchteten hat er ein Taschengeld von zehn Euro ausbezahlt – zum Verzehr auf dem Weihnachtsmarkt vor Ort. Die Fahrt dorthin war für die Schützlinge des Freundeskreises ebenfalls kostenlos. Die entsprechenden Kosten sind aus der Kasse der ehrenamtlichen Helfer beglichen worden.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ausflug auf den Weihnachtsmarkt vor der katholischen Kirche Saints-Pierre-et-Paul in Obernai.


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Aktuelle Themen der Flüchtlingsarbeit

Aktuelle Themen der Flüchtlingsarbeit sind im Mittelpunkt der November-Treffen der Mitglieder des kommunalen Netzwerks Integration Ortenaukreis gestanden. Die Zahl der Geflüchteten im Kreis hat sich demzufolge mehr als halbiert. Entsprechend sind die Kapazitäten der vorläufigen Unterbringung zurückgefahren worden. Am häufigsten kommen Flüchtlinge jetzt aus Afghanistan und Gambia. Weitere Themen waren der Wunsch der Zuwanderer nach einer Beschäftigung und die Aufstockung der Integrationsmanager.

Zweimal jährlich lädt das Migrationsamt des Landratsamts Ortenaukreis die Netzwerk-Mitglieder aus den vier Regionen Offenburg-Kehl, Acher-Renchtal, Kinzigtal und südliche Ortenau zu dezentralen Treffen ein. Rund 150 Vertreter aus Städten und Gemeinden, der freien Wohlfahrtsverbände, der Bildungsträger, des Schulamts und der ehrenamtlichen Helferkreise sowie des Sozialdiensts des Landratsamts sind kürzlich Kappelrodeck, Offenburg, Mahlberg und Hausach zusammen gekommen, um sich von den Verantwortlichen des Migrationsamts über den neuesten Stand der Dinge informieren zu lassen.


Titelfoto: Landratsamt Ortenaukreis

Die Akteure des Landratsamts Ortenaukreis informierten in Offenburg zur aktuellen Situation (stehend von links): Migrationsamtsleiterin Alexandra Roth, Philipp Mattmüller, Sachgebietsleiter Flüchtlingssozialleistungen, Ute Moser, Bildungskoordinatorin, Ursula Moster, Integrationsbeauftragte und Koordinatorin ehrenamtliche Flüchtlingshilfe, (sitzend von links): Ludwig Schuster, Sachgebietsleiter Ausländerbehörde, und Natascha Kaiser, Sachgebietsleiterin Flüchtlingssozialdienst.


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Suppen aus aller Herren Länder zum Kosten

Suppen aus aller Herren Länder zum Kosten. Auch darum ist es beim zehnten Lahrer Suppenfest am Samstag, 18. November, im Max-Planck-Gymnasium gegangen. Mehr als 50 Lahrer Suppenköchinnen und Suppenköche haben der Öffentlichkeit ihre Lieblingssuppe zur Verkostung präsentiert.

Mit dabei waren auch die Evangelische Erwachsenenbildung Ortenau und der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr. Katharina Lindner und Silvia Boniface-Anyanwo hatten am Vorabend im Rahmen des Projekts Heimatküche der Erwachsenenbildung zusammen mit Teilnehmern am Projekt drei internationale Suppen gekocht, und zwar so reichlich, dass es auch noch für das Suppenfest am nächsten Tag reichte.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Katharina Lindner (Dritte von links) und Silvia Boniface-Anyanwo (Zweite von links), Evangelische Erwachsenenbildung Ortenau und  Freundeskreis Flüchtlinge Lahr, haben drei Suppen zum Fest beigetragen.


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Zwei Musiker wollen ihren Song vermarkten

Zwei Musiker wollen ihren Song vermarkten: Florian Schmid, Lehrer für Gitarre an der Städtischen Musikschule in Lahr, hat gemeinsam mit dem Musiker Y. Singhateh, ein Geflüchteter aus Gambia,  das Lied „Sticky Pulp“ aufgenommen. Um es vermarkten zu können, haben die beiden ein Crowd-Funding-Projekt ins Leben gerufen. Ziel ist es, auf diesem Weg die finanziellen Mittel zusammen zu bekommen, um den Song deutschlandweit ins Radio zu bringen.

Y. Singhateh ist als Flüchtling vor eineinhalb Jahren nach Deutschland gekommen. Dank des Förderkreises der Musikschule hat er dort Gitarrenunterricht an der Musikschule nehmen können. Dabei traf er auf den Musiklehrer Florian Schmid. Schnell erkannte er Y`s. Talent und spielte ihm eigene Songs und Ideen vor. Spontan und ohne groß darüber nachzudenken, sang Y. Reggaetexte zu den Melodien. So entstand die Idee, ein gemeinsames Album zu produzieren.


Titelfoto: Christian Seidel / pixelio.de

Musik verbindet Kulturen, diese Erfahrung macht man auch in der Städtischen Musikschule in Lahr.


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Fünf Geflüchtete sind Azubis bei Herrenknecht

Eine gute Nachricht: Fünf Geflüchtete sind Azubis bei Herrenknecht. Im Herbst sind 56 junge Frauen und Männer mit einer Ausbildung bei der Herrenknecht AG in Schwanau ins Berufsleben gestartet. Zum ersten Mal sind darunter fünf Geflüchtete, die Herrenknecht gezielt fördert.

Bisher sind bereits mehr als 100 Auszubildende bei Herrenknecht in der Lehre. Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres Anfang September kamen 56 weitere junge Frauen und Männer dazu, die am Standort Allmannsweier eine duale Ausbildung begonnen haben. Die meisten davon im gewerblichen Bereich. Sie erlernen laut Herrenknecht Berufe wie Mechatroniker, Industrie-, Konstruktions- und Zerspannungsmechaniker, Elektroniker, Industriekaufmann, Fachkraft für Metalltechnik, technischer Produktdesigner oder Fachinformatiker.


Titelfoto: Herrenknecht AG

Insgesamt  56 neue Auszubildende sind in das neue Ausbildungsjahr 2017 bei Herrenknecht gestartet. Darunter sind erstmals auch fünf Flüchtlinge, die einen der Ausbildungsplätze erhalten haben.


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