„Zuwanderung im Ortenaukreis: von der Akutphase zur Konsolidierung“: So lautet eine achtteilige Serie, die das Landratsamt Ortenaukreis zum Thema zusammengestellt hat. Dabei handelt es sich um einen Rückblick, der vom Höhepunkt der Zuwanderung im Sommer 2015 bis auf den heutigen Tag reicht. Der erste Teil der Serie beschreibt den Weg von der vorläufigen Unterbringung, für die der Landkreis zuständig ist, bis hin zur Anschlussunterbringung von Geflüchteten in den Städten und Gemeinden.
Im Zuge der im Sommer 2015 einsetzenden Zuwanderungswelle standen die Landkreise landauf, landab vor der Mammutaufgabe, die rapide gestiegene Zahl der von den Landeserstaufnahmestellen zugewiesenen Menschen unterzubringen. Auch der Ortenaukreis. Denn die Zahl der Menschen, die im Landkreis aufgenommen wurden, stieg innerhalb kürzester Zeit um 350 Prozent: von rund 1200 Bewohnern im Januar 2015 auf über 3500 im Dezember desselben Jahres bis hin zum Höchststand von 4200 im März 2016.
Titelfoto: Bastian Bernhardt
Im Spätherbst 2015 sind Flüchtlinge aus Nigeria und Pakistan in der IBG-Halle einquartiert worden, sie werden von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern begrüßt.