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Das richtige Verhalten bei der Fahrt im Bus

Für Geflüchtete aus den unterschiedlichsten Kulturen gibt es Deutschland viel Neues zu lernen, dazu zählt unter anderem auch Das richtige Verhalten beim Fahren im Bus. Diesem Umstand hat die Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft (SWEG) in Lahr mit einer Busschule Rechnung getragen.

Dipa, Ragad oder Natchpat. Vornamen wie diese verdeutlichen, dass es keine gewöhnlichen Schulklassen gewesen sind, die die Busschule auf dem Betriebshof der SWEG an der Rheinstraße absolviert haben. Zu Gast waren Vorbereitungsklassen mit Jugendlichen aus Afghanistan, Albanien, Bulgarien, Syrien, Thailand und vielen anderen Ländern, die an der Lahrer Friedrichschule an die deutsche Sprache und die Kultur herangeführt wurden.


Titelfoto:  SWEG

Die SWEG bietet schon seit sieben Jahren die Busschule an, dabei geht es auch um mehr Sicherheit im Schulverkehr.


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Eine Patenschaft für geflüchtete Menschen

Der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr ist auf der Suche nach weiteren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die eine Patenschaft für geflüchtete Menschen übernehmen. Pate zu sein, ist einfacher als es klingt. Wie eröffne ich ein Konto? Was steht in dem vierseitigen Schreiben, das ich vom Bundesamt für Migration bekommen habe? Was muss ich tun, wenn ich Sport treiben will? Wie lerne ich möglichst schnell Deutsch?

Manche Flüchtlinge finden sich in Deutschland nur schwer zurecht. Sie haben  Mühe, Kontakte zu knüpfen und fühlen sich daher allein gelassen. Die Sozialarbeiterinnen sind über die Maßen bemüht zu helfen, können aber eine intensive Einzelbetreuung aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen nicht  leisten. Sie sind ebenso glücklich wie die Geflüchteten selbst, wenn es Einheimische gibt, die sich um die Menschen aus Afghanistan, aus Eritrea, Nigeria, Syrien, Togo, Georgien oder dem Irak ein bisschen kümmern.


Titelfoto: Dieter Schütz / pixelio.de

Der Handschlag besiegelt die Patenschaft, bei der beide Seiten, der Einheimische und der Geflüchtete  profitieren können.


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Social Crowd Funding für Flüchtlinge

Wenn einzelnen Geflüchteten bei ihrer Integration gezielt geholfen werden soll, ist ein Social Crowd Funding eine gute Möglichkeit. Die hat Heimfried Furrer, einer der sechs Sprecher und Sprecherinnen des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr, in der jüngsten Versammlung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vorgestellt. Eine solche Aufgabe kann der Freundeskreis nicht stemmen. Er finanziert sich ausschließlich aus Spenden, die möglichst vielen Flüchtlingen in der Stadt zugute kommen sollen.

So wurden unter anderem schon für zahlreiche geflüchtete Menschen Erste-Hilfe-Kurse finanziert, etliche lernten auf Kosten des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr schwimmen, Busfahrten zu verschiedenen Veranstaltungen sind bezahlt worden, die Flüchtlingsband „The Worlderers“ ist mit Gerät für die Soundanlage sowie einer Gitarre bedacht worden, Bänke, Zelte und Fahrradständer für die Außenanlagen der Übergangswohnheime, Fahrradzubehör und vor allem Materialien für den Deutschunterricht sind angeschafft worden.


Titelfoto: Thommy Weiss / pixelio.de

Wer den ein oder anderen Geldschein übrig hat, kann sich überlegen, sich am Social Crowd Funding für Flüchtlinge zu beteiligen.


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Flüchtlinge und Polizeistatistik

Flüchtlinge und Polizeistatistik: In jedem Jahr legt das Lahrer Polizeirevier die Kriminalstatistik des Vorjahres vor. Dieses Mal hatte Revierleiter Felix Neulinger auch die Zahlen der Straftaten im Jahr 2016 aufgearbeitet, bei denen Flüchtlinge involviert waren. Sein Fazit: Man müsse die Zahlen relativieren und Gerüchten entgegen treten.

Die Zahl der tatverdächtigen Asylbewerber und Flüchtlinge ist laut Badischer Zeitung von 57 (2014) auf 111 (2015) und auf 203 im vergangenen Jahr gestiegen, hat sich also fast verdoppelt. Neulinger machte aber darauf aufmerksam, dass aber auch die Zahl der in Lahr lebenden Flüchtlinge gestiegen ist. Das müsse in Relation gesetzt werden.


Titelfoto: pixabay.de

Fast alle Körperverletzungen haben sich in den Unterkünften zwischen den Flüchtlingen abgespielt.


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Multikulti auf dem Lahrer Marktplatz

Multikulti auf dem Lahrer Marktplatz, so ist es beim Fest der Kulturen in der Stadt am Samstag zugegangen. Unter den fast 40 Vereinen und Gruppierungen hat sich dort auch der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr präsentiert. Im Rahmen des Bühnenprogramms mit rund 20 Punkten gab es unter anderem auch einen Auftritt der Flüchtlingsband The Worlderers. Und an den Ständen versorgten sich die Besucher mit internationalen Speisen und Getränken.

Kinder waren die zahlreichsten „Kunden“ am Stand des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr. Der Grund: Dort gab es leckeren Kuchen und Gebäck sowie verschiedene kalte und heiße Tees – kostenlos. Es gab aber auch regen Zuspruch von Erwachsenen, von denen etliche dafür etwas in Spendenkässle warfen. Und gleich nebenan, beim Interkulturellen Beirat, mit dem der Freundeskreis sich den Stand teilte, konnte man sogar etwas gewinnen.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Viele Menschen verfolgen beim Fest der Kulturen auf dem Lahrer Marktplatz das Bühnenprogramm mit.


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