Spendenaktion: Rosel macht die 10.000 Euro voll

Eine wahre Spendenwelle ist nach der Veröffentlichung des Artikels über die Hilfsaktion des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr in der Lahrer Zeitung am 8. Januar auf den beiden Konten der Flüchtlingshelferinnen und -helfer eingegangen. Der Text, vor allem wohl aber auch die beiden Bilder des 14-jährigen kurdischen Mädchens Alia mit den schlimmen Bombenverletzungen an den Augen hat zahlreiche Menschen betroffen gemacht und veranlasst, mit einer Spende zur Ermöglichung der nötigen Operation beizutragen

Die ebenfalls 14-jährige Rosel Ibrahim, die selbst mit ihrer Mutter Mirav Sido und ihrem Bruder aus der Stadt Afrin in Kurdistan, Syrien, nach Deutschland geflohen ist, hat die Spendensumme auf 10.000 Euro aufgerundet. Nach der Veröffentlichung des Artikels in der LZ war die Spendensumme von 5840 auf 9985 Euro gestiegen. Rosel legte noch 15 Euro vom Taschengeld drauf.


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Rosel, die jüngste Spenderin, hat ihr Sparschwein geplündert und die Spendensumme auf 10.000 Euro augerundet.


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Spendenaktion für Alia: Die Hälfte ist geschafft

Anfang Dezember hat der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr zu einer Spendenaktion aufgerufen – mit dem Ziel, dem 14-jährigen kurdischen Mädchen Alia durch eine Operation das verbliebene Augenlicht zu erhalten. Gut einen Monat später können die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer eine erfreuliche Zwischenbilanz ziehen.

Bisher sind Spenden in Höhe von insgesamt 5840 Euro auf den beiden Spendenkonten des Freundeskreises eingegangen. Bis zum Ziel ist es aber noch ein gutes Stück des Weges. Für die komplizierte Operation, an der Fachärzte aus drei verschiedenen Fachrichtungen beteiligt sind, werden insgesamt 12 000 Euro benötigt.


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Große Freude beim Freundeskreis Flüchtlinge Lahr: Bei der Spendenaktion Augenlicht für Alia ist schon viel Geld zusammengekommen. Jetzt ist die Hoffnung groß, dass das Ziel erreicht wird.


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Ein Rückblick auf 2020: Das Jahr mit der Pandemie

Das zurückliegende Jahr hat vor allen Dingen Schlagzeilen gemacht wegen der Pandemie. Der Corona-Virus hat das Leben der Menschen bestimmt. Eingeschränkt, genauer gesagt. Vieles, was in anderen Jahren selbstverständlich war, konnte im Jahr 2020 nicht stattfinden. Das hat sich auch auf das Engagement des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr ausgewirkt.

Ehrenamtliche, vor allem die Älteren unter ihnen mussten sich zurückziehen von der Betreuung der Geflüchteten. Die hat es teilweise schlimm getroffen, sie haben ihre Arbeit verloren. Völlig untätig waren die Helferinnen und Helfer allerdings nicht. Davon berichtet Heimfried Furrer, einer der Sprecher des Freundeskreises, in seinem Jahresrückblick.


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Der Freundeskreis blickt auf ein Jahr zurück, das Corona ziemlich verhagelt hat.


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Spendenaktion für das Augenlicht von Alia

Der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr ruft die Öffentlichkeit auf, für die Operation der 14-jährigen Kurdin Alia Geld zu spenden. Bombensplitter haben eines ihrer Augen zerstört, das andere schwer verletzt. Durch einen operativen Eingriff soll die Sehkraft des verletzten Auges gerettet werden. Augenlicht für Alia heißt denn auch die Aktion. Die Kurdin Mirav Sido, eine Sprecherin des Lahrer Freundeskreises, steht in engem Kontakt mit der Familie des Mädchens. Und im Freundeskreis ist in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht worden, dass Geld, das auf den Weg gebracht wird, im Norden Syriens auch wirklich ankommt.

Alia Mustafa Arslan ist kein Einzelfall. Wie unzählige andere kurdische Menschen lebt die Vierzehnjährige als aus ihrer Heimatstadt Afrin Vertriebene in einem Zelt in einem der Flüchtlingslager in Syrien, in ihrem Fall in Shahbaa.


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Bei der Spendenaktion geht es um das linke Auge von Alia, eine Operation soll es ermöglichen, dass sie auf diesem Auge dauerhaft sehen kann.


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Charlotte Wolff ist nun Integrationsbeauftragte

Seit September 2020 ist Charlotte Wolff mit einer Vollzeitstelle als Integrationsbeauftragte der Stadt Lahr im Einsatz. Sie ist dabei weiterhin für sämtliche Fragen und Anliegen im Bereich der Hilfe für Geflüchtete zuständig. Auch Andreas May, zuvor Ansprechstelle der Stadt für Integrationsfragen, ist als Sachgebietsleiter in der Abteilung Soziales der Stadt wie bisher für den Integrationsbereich verantwortlich.

Hauptaufgabe der städtischen Integrationsbeauftragten ist die zentrale Planung, Steuerung, und Koordination der Integrationsarbeit in Lahr. Es sollen nachhaltige Strukturen geschaffen beziehungsweise gestärkt werden, die eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ermöglichen. So sollen das friedliche Zusammenleben aller Menschen und der gesellschaftliche Zusammenhalt gesichert werden.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Charlotte Wolff an ihrem Schreibtisch im Begegnungshaus auf dem Urteilsplatz


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