„Alma und Ali sehen aus wie ein römisches Geschwisterpaar“

Wie ein Geflüchteter ihr behilflich gewesen ist, berichtet Isabell Kollmer, eine der ehrenamtlichen Helferinnen im Freundeskreises Flüchtlinge Lahr. Der Freundeskreis hatte im November um Erfahrungsberichte von Ehrenamtlichen gebeten. Er hatte alle Helfer, Paten, Betreuer, oder wie sie sich selbst gerne nennen mögen, aufgerufen, über ihre Schützlinge und die Erfahrungen mit ihnen zu berichten.

Dabei war vor allem die Art der Unterstützung von Interesse, die Schwierigkeiten dabei, aber auch die – noch so kleinen – Erfolge bei der Arbeit mit geflüchteten Menschen aus aller Welt. Und natürlich geht es bei diesen Berichten auch um die Frage, in welcher Weise die Einheimischen selbst im Umgang mit Menschen aus fremden Kulturen profitiert haben. Heute erinnert sich Isabell Kollmer an ihr Engagement für das Römerprojekt auf der Landesgartenschau und wie ihr Ali und seine Schwester Alma, ein palästinensisches Geschwisterpaar, dabei geholfen haben.


Titelfoto: privat

Isabell, Selma, Alma und Ali vor dem römischen Streifenhaus im Bürgerpark der Landesgartenschau


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„Junger Nigerianer ist ein Gewinn für unsere Gesellschaft“

Als einen „Gewinn für unsere Gesellschaft“ bezeichnet Bärbel Neef, eine der ehrenamtlichen Helferinnen im Freundeskreises Flüchtlinge Lahr, einen jungen Mann aus Nigeria. Der Freundeskreis hatte im November um Erfahrungsberichte von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gebeten. Er hatte alle Helfer, Paten, Betreuer, oder wie sie sich selbst gerne nennen mögen, aufgerufen, über ihre Schützlinge und die Erfahrungen mit ihnen zu berichten.

Dabei war vor allem die Art der Unterstützung von Interesse, die Schwierigkeiten dabei, aber auch die – noch so kleinen – Erfolge bei der Arbeit mit geflüchteten Menschen aus aller Welt. Und natürlich geht es bei diesen Berichten auch um die Frage, in welcher Weise die Einheimischen selbst im Umgang mit Menschen aus fremden Kulturen profitiert haben. Heute erinnert sich Bärbel Neef an die Zeit, als in Lahr auch Sporthallen des Landkreises mit Flüchtlingen belegt worden sind, und an den jungen Mann aus Nigeria, den sie vor der IBG-Halle kennengelernt hat.


Titelfoto: Bastian Bernhardt

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer begrüßen Mitte Oktober 2015 Flüchtlinge aus Nigeria und Pakistan vor der IBG-Halle.


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„Diese Gebühren sind der reine Mietwucher“

„Diese Gebühren sind der reine Mietwucher“, sagt der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr zu der Erhöhung der Wohngebühren in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete, die er für „absolut unangemessenen“ hält. In einem Brief hat er sich deshalb an die Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Lahr gewandt. Bei einem privatwirtschaftlichen Mietverhältnis läge ein Ausmaß an Mietwucher vor, das an Strafbarkeit grenze, schreiben die Sprecher des Freundeskreises an Marion Gentges, CDU, und Sandra Boser, Grüne.

Die Situation sei empörend: Jeder Flüchtling, der ein Nettoeinkommen von mehr als 917 Euro im Monat hat, soll nach der Neuregelung von Anfang des Jahres 386 Euro für die Unterbringung bezahlen. Bei mehrfacher Belegung eines Raumes falle entsprechend ein Mehrfaches an Gebühren an, schreibt der Freundeskreis an die Abgeordneten. Das bedeute, dass bei einer Doppelbelegung in einem der nach wie vor vorhandenen Container 772 Euro für etwas mehr als elf Quadratmeter Wohnfläche entrichtet werden müssen, rechnet der Freundeskreis vor.


Titelfoto: andi-h / pixelio.de

Post bekommen die beiden Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Lahr vom Freundeskreis Flüchtlinge Lahr.


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„Ich bin überzeugt: Ahmed wird seinen Weg in Deutschland machen“

„Ich bin überzeugt: Ahmed wird seinen Weg in Deutschland machen“. Das sagt Heimfried Furrer, einer der Sprecher des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr. Der Freundeskreis hatte im November um Erfahrungsberichte von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gebeten. Er hatte alle Helfer, Paten, Betreuer, oder wie sie sich selbst gerne nennen mögen, aufgerufen, über ihre Schützlinge und die Erfahrungen mit ihnen zu berichten.

Dabei war vor allem die Art der Unterstützung von Interesse, die Schwierigkeiten dabei, aber auch die – noch so kleinen – Erfolge bei der Arbeit mit geflüchteten Menschen aus aller Welt. Und natürlich geht es bei diesen Berichten auch um die Frage, in welcher Weise die Einheimischen selbst im Umgang mit Menschen aus fremden Kulturen profitiert haben. Heute berichtet Heimfried Furrer über einen jungen Syrer und seine Familie. Den Mann, der aus Sicherheitsgründen unerkannt bleiben will, nennt er Ahmed.


Titelfoto: Petra Bork / pixelio.de

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr berichten über ihre Arbeit mit ihren Schützlingen.


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Die Ausstellung nimmt konkretere Gestalt an

Das Projekt einer Ausstellung über Geflüchtete in Lahr, das vom Freundeskreis Flüchtlinge angestoßen worden ist, nimmt immer konkretere Gestalt an. Als Sonderausstellung ist es inzwischen im Jahresprogramm 2019 des Stadtmuseums aufgenommen worden. Titel der Ausstellung: „Un-Bekannte Mitbürger. Leben und Alltag von Geflüchteten in Lahr“. Ende September wird sie eröffnet.

Vor dem nächsten Treffen der Arbeitsgruppe des Freundeskreises mit den Verantwortlichen des Stadtmuseums, der Leiterin Gabriele Bohnert und Silke Höllmüller, zuständig für Museumspädagogik, gilt es, noch etliche Punkte des umfangreichen „Drehbuchs“ abzuarbeiten. Dieses siebenseitige Drehbuch enthält detaillierte Beschreibungen der verschiedenen Stationen des Rundgangs durch die Ausstellung und wurde von der Museumspädagogin als Ergebnis der bisherigen Besprechungen erstellt.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Auf ein gutes Gelingen der Ausstellung: Mitglieder der multikulturellen Projektgruppe des Freundeskreises stoßen bei einem ihrer harten, nächtlichen Arbeitstreffen an.


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