Corona: „Geflüchtete trifft es besonders hart“

In Zeiten von Corona, in denen die Menschen in ihrem Tun und ihrem Engagement ausgebremst werden, bleibt mehr Zeit, innezuhalten und nachzudenken – über sich und andere. Einer, der dabei weit über den Tellerrand hinausschaut, ist Heimfried Furrer, einer der Sprecher des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr. Hart trifft es in diesen Zeiten Geflüchtete, meint er, vor allem in Syrien und Griechenland.

„,Helden des Alltags‘ wie Evelyne Bayer vom Freundeskreis, die ihren Deutschkurs für Geflüchtete per PC organisiert hat und weiterhin durchführt, verdienen unsere Hochachtung. Menschen in Alters- und Pflegeheimen unser Mitleid, die Medien haben sie im Fokus.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Es trifft vor allem die Kinder unter den Geflüchteten in der Corona-Krise besonders hart.


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Corona? – „Abwarten und auch Geduld haben“

Was macht Ihr so in Zeiten von Corona? Wie geht es Euch dabei? Das waren Fragen, die per E-Mail an die ehrenamtlichen Mitglieder des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr gegangen sind. Antworten darauf sollten alle Helferinnen und Helfer daran erinnern, dass es „Leidensgenossinnen und – genossen“ gibt, dass die Corona-Krise uns alle beschäftigt, nur auf unterschiedliche Weise. Es sollte auch die Möglichkeit aufgezeigt werden, dass die Website in Zeiten wie diesen eine gemeinsame Plattform sein könnte.

Um es vorwegzunehmen: Es haben nur sehr wenige Ehrenamtliche auf diese Fragen reagiert. Aber die nicht repräsentative Umfrage zeigt, dass die Pandemie mit jedem etwas anderes macht. Jeder nutzt diese Zeit auf seine oder ihre ganz besondere Weise. Befragte gaben dazu auch Tipps, darunter auch einen Buch- und einen Musiktipp. Und Evelyne Bayer hat eine eigene Umfrage unter ihren Deutsch-Schülern gemacht.


Titelfoto: Aka / pixelio.de

Viren lähmen auch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr. Wie geht es ihnen dabei?


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Gemeinsame Proben funktionieren per Skype

„Musik ist nicht alles, aber ohne Musik ist alles nichts.“ So lautet das Motto von Bandleader Herbie Wickertsheim und seiner Flüchtlingsband The Worlderers besonders in Zeiten der Corona-Pandemie. Mesud und Nirov aus Syrien, Tahere aus dem Iran, Melika aus Afghanistan, Kamal, der Kurde, Yaya aus Gambia und Drummer Thomas können derzeit nicht im evangelischen Gemeindehaus der Christuskirche zusammen spielen, deshalb üben sie in Coronazeiten von zu Hause aus via Skype und Zoom mit ihrem Bandleader für den nächsten Auftritt, wann immer der auch sein wird.  

„Für uns ist das absolutes Neuland, daran müssen wir uns erst gewöhnen und es organisieren, denn nicht alles ist musikalisch über das Internet möglich“, beschreibt Herbie Wickertsheim die Situation. „Die Übertragung von einem zum anderen geschieht leider mit einer kleinen Zeitverzögerung. Deshalb ist es nicht möglich, in einem Gruppenchat direkt zusammen Musik zu machen. Die ersten Versuche waren chaotisch, denn wir wussten ja nicht, was da auf uns zukommt.“  


Titelfoto: privat

Mesud und Nirov proben in ihren eigenen vier Wänden, mit dabei ist Bandleader Herbie Wickertsheim am eigenen Bildschirm.


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„Der Corona-Virus hat das zunichte gemacht“

Eigentlich hätte am Samstag, 4. April 2020, im Stiftsschaffneikeller das gemeinsame Konzert von The Worlderers und Ballade, Straßbourg, stattfinden sollen. Noch Anfang März haben Bandleader Herbie Wickertsheim und die Mitglieder der Band in ihrem Proberaum im Gemeindehaus der evangelischen Christusgemeinde für diesen Auftritt geprobt und den Songs den letzten Schliff gegeben. Aber es kam anders – wegen der Corona-Krise.

Als das südliche Elsass zur Gefahrenzone erklärt wurde, zog Herbie Wickertsheim die Reißleine und sagte das Konzert ab. Einen Tag später galt das gesamte Elsass als Risikogebiet, die Grenze wurde geschlossen. Wie geht es nun weiter mit den beiden Flüchtlingsbands, die für ihr grenzüberschreitendes Projekt vom Eurodistrikt finanziell unterstützt werden? Herbie Wickertsheim beantwortet Fragen dazu.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Bei den Worlderers gibt Bandleader Herbie Wickertsheim den Takt an, auf der Website beantwortet er Fragen zum Thema Corona und Musik.


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Aktion gegen Rassismus wird auf 2021 vertagt

„Wir müssen leider die beiden Veranstaltungen absagen – Begründung erübrigt sich. Schade um die Arbeit“, schreibt Heimfried Furrer vom Arbeitskreis Rassismus im E-Mail-Verteiler an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr. Worum geht es?

Die internationalen Wochen gegen Rassismus vom 16. bis 29. März wollte auch der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr dazu nutzen, um seine Stimme gegen Rechts zu erheben. Nein zum Rassismus, lautete sein Motto. Und damit wollte er an gleich zwei Samstagen in der Lahrer Innenstadt auf die Straße gehen. Aber es kam anders. Klar, wegen der Corona-Pandemie.


Titelfoto: Freundeskreis Flüchtlinge Lahr

Eine kleine Arbeitsgruppe des Freundeskreises hat die Materialien für den Tag des Rassismus vorbereitet. Jetzt kommt es in eine Kiste – für nächstes Jahr.


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